Sonntagabend mit sechs PMU-Rennen

Gelsenkirchen, Sonntag, 7. Juni:

Auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn stehen insgesamt neun Prüfungen auf dem Programm – Erster Start ist um 17.50 Uhr – Stark besetzter »Juni-Pokal« mit Viererwette – Trabreiten mit Zauni und zwei ernstzunehmenden Herausforderern – Erster Saisonerfolg für Etorix?

(GelsentrabPR) – Nachdem die beiden Mai-Termine auf einen Freitag und einen Samstag fielen, findet der dritte Gelsentrab-Renntag nach dem Corona-Shutdown nun am kommenden Sonntag statt. Ab 17.50 Uhr stehen insgesamt neun Prüfungen auf der Abendkarte, von denen die letzten sechs dank der längst bewährten Kooperation mit dem Wett-Multi PMU auch in Frankreich Beachtung finden sollen.

Viererwette-Rennen verspricht Hochspannung

Den interessantesten Sport bekommen die Traberfans an den Bildschirmen – Publikum vor Ort ist aufgrund der Pandemie-Schutzmaßnahmen nach wie vor nicht erlaubt – vermutlich im »Wettstar Juni-Pokal« (2.500 Euro / 2.000 Meter) zu sehen, wenn der zum erweiterten Kreis der Elite seines Jahrgangs zählende TomNJerry Diamant (7) in der Hand von Robbin Bot sein Jahresdebüt gibt und es dabei gleich mit einer ganzen Reihe veritabler Gegner zu tun bekommt.

An deren Spitze bewegt sich der erstmals Ruud Pools anvertraute Gelsenkirchener Bahnspezialist Mr Bathuan Byd (1), der bei seinem Comeback Mitte Mai nach langer Führung bis zum Pfosten erbittert kämpfte und letztlich nur eine Gegnerin knapp vor sich duldete. Aber auch Great Gatsby As (10/Erwin Bot) verfügt über läuferisches Potenzial und hält mit 1:13,0 / 1.609 Meter gar den bisherigen Saisonrekord im GelsenTrabPark, ist nach dem Corona-Break aber noch nicht wieder in Schwung gekommen und verursachte vor acht Tagen gleich zwei Fehlstarts, die ihn die Teilnahmeberechtigung kosteten. Hinter diesem Trio geht es für Super Queen C (6/Stefan Schoonhoven), den zum ersten Mal auf deutschem Boden laufenden Holländer Gusty Rhythm (9/Bas Crebas), For Ever (2/Jaap van Rijn) und den gut untergekommenen Antoine du Bourg (11/Henk Grift) voraussichtlich um die Platzgelder. Für die hier angebotene Viererwette sind auch Ennyus Boko (8/Caroline Aalbers) und Khalid (5/Roland Hülskath) nicht außer Acht zu lassen.

Interessanter AuĂźenseiter im Viererwette-Rennen: Khalid (Roland HĂĽlskath)
Foto: © Sabine Sexauer

Keine leichte Aufgabe fĂĽr Zauni

Übersichtlicher scheint die Ausgangslage im einzigen Trabreiten des Abends, in dem die Sieg-Entscheidung zwischen den drei Startern des zweiten Bands fallen dürfte. Deutschlands Sattel-Crack Zauni (5/Ronja Walter) wird dabei vermutlich die meisten Anhänger finden, doch der auch im europäischen Ausland mit einigem Erfolg eingesetzte Hengst hat bereits im November des letzten Jahres mit Tell Me No Lies (7/Marloes Knopp) Bekanntschaft gemacht und das Ziel in Wolvega klar hinter dem startschnellen Wallach erreicht. Oldie Ultra Tivoli (6/Hanna Huygens) endete damals nur wenige Zentimeter hinter dem in Norddeutschland von Manfred Walter vorbereiteten Hengst der Besitzergemeinschaft Freitag/Tamaschke auf Rang vier.

Zauni und Ronja Walter waren im Herbst 2018 bereits in einem Gelsenkirchener Trabreiten erfolgreich
Foto: © Sabine Sexauer

Deutscher Franzose will ersten Jahressieg

Französisches Blut fließt durch die Adern der teilnehmenden Pferde des »Preis von Cagnes sur Mer«, wobei alle elf ihre Heimat längst in den Niederlanden oder in NRW gefunden haben. Letzteres gilt ganz besonders für Etorix (8/Reinier Feelders), der sich 2018 in Gelsenkirchen für den Rennbetrieb qualifiziert hat und seinem Geburtsland seither nicht nähergekommen ist als bei einigen Engagements in Belgien. Der Tornado Bello-Sohn hat sich mit einigen kampfstarken Auftritten in die Herzen der deutschen Traberfans gelaufen und könnte nach acht Volltreffern in 2019 dieses Mal den ersten Erfolg im laufenden Jahr perfekt machen. Leicht wird die Aufgabe für den Raufer jedoch nicht, denn mit Elias (9/Jaap van Rijn) und Bikini de Larcy (6/Danny den Dubbelden) warten zwei harte Prüfsteine auf ihn. Der zuletzt überraschend zweitplatzierte Gali Game (Michae Brouwer), Fashion Bourbon (4/Jeffrey Mieras) und der erstmals hierzulande in Erscheinung tretende Grim d’Azur (2/Henk Grift) dürfen auch nicht unterschätzt werden.

Es bieten sich also zahlreiche Wettoptionen am Sonntagabend in Gelsenkirchen, was nicht nur für die beschriebene Franzosen-Partie zutrifft. Dementsprechend hoch könnte die Quote in der V6 ausfallen, in der es gilt, die Sieger der Prüfungen drei bis acht vorherzusagen. Besonders interessant wird die Wette für Fortgeschrittene durch eine Garantieauszahlung von mindestens 3.000 Euro.