„Bei Gri Medici haben wir was an der Anspannung verändert.“
Nein, so ganz zufrieden ist Herbert Tuscher derzeit nicht mit seinen Schützlingen. Das Pech reißt nicht ab, dabei arbeiten sie daheim gut, gibt der niederbayerische Amateurfahrer im Interview Einblick. Von Gri Medici erhofft sich der leidenschaftliche Züchter der Pferde mit dem „Gri“ im Namen aber schon ein bisschen etwas am Sonntag in Daglfing.
Nein, nicht so recht. Er geht nicht das, was ich meine. Er arbeitet daheim total gut, und im Rennen läuft er nicht weiter. Wir haben daher ein bisserl was verändert.
An der Anspannung. Ich fahre ihn jetzt mit einem ganz langen Scheck. Auch habe ich ihn ein wenig anders trainiert. Ich hoffe, dass diese Kleinigkeiten helfen.
Find ich auch. Ich will nicht überheblich werden, und es sind schon gute Pferde drin, Bossa Nova zum Beispiel. Aber Geld sollte Gri My Dream schon Geld abbekommen. Wenn die Startphase gut läuft, wäre ein dritter Platz keine große Sensation.
Ja, die hat mich in Berlin richtig enttäuscht. Sie geht sehr unterschiedlich. Ich tue alles für sie, achte total auf die Gesundheit meiner Pferde. Am Sonntag rechne ich mir nicht viel aus. Vielleicht wird sie nächstes Jahr schon Mutterstute. Aber wer weiß, vielleicht rappelt sie sich doch noch einmal auf und überrascht mich wie beim Ehrenplatz in Dalgfing. Ich tu alles, damit es so kommt.