Mega-Jackpot von über 9 Millionen Euro in der V85 am Samstag in Romme – auch die WETTSTAR-Teamwette greift an!

Romme, 10.01.2026 | garantieauszahlung, Jackpot, Romme, Schweden, Teamwette, V85

An der Silvester-V85 haben sich nicht nur wir von WETTSTAR, sondern auch alle anderen Wetter die Zähne ausgebissen – die acht Richtigen waren aufgrund zahlreicher Außenseitersiege für niemanden auf den Schein zu bringen. Deshalb wartet nun am kommenden Wochenende ein Jackpot von mehr als 9 Millionen Euro und dazu eine vom Veranstalter eher konservativ veröffentlichte projizierte Mindestauszahlung im ersten Rang von etwas mehr als 12 Millionen Euro. Wir von WETTSTAR sind natürlich auch wieder mit einer Teamwette auf Jackpot-Jagd!

Bei der Teamwette spielen zahlreiche Mitspieler zusammen. Dafür werden die Einsätze der teilnehmenden Mitspieler gebündelt, und mit dem gemeinsamen Budget erstellen unsere Experten eine Wette mit dem Potential auf eine hohe Auszahlung. Dafür investieren unsere Experten sehr viel Zeit: Unter anderem ins Studium von Rennvideos, der Suche nach aussagekräftigen Stimmen von beteiligten Aktiven oder auch der Beobachtung der Wett- und Festkursmärkte. So versuchen unsere Experten, einen sinnvollen Aufbau der Wette zu finden und die richtigen Banken herauszufiltern – und natürlich auch alle anderen Pferde, die auf die Wettscheine kommen sollen. Darunter sind dann natürlich auch die chancenreichen Außenseiter, die ein Einzelwetter vielleicht nicht auf den Schein bekommt, die im Gewinnfalle die Quoten aber nach oben katapultieren.

Der Anteilsverkauf für die V85 beginnt am Mittwoch um 18:00 Uhr. Und hier die Besprechung aller Rennen der V85 am Samstag von unserem Schweden-Experten Alexander.

V85-1 Gibt es in der Kaltblut-Partie eine Überraschung?

In der Kaltblutprüfung treten zwölf Pferde aus drei Bändern an. Rennen dieser Kategorie sind bekannt dafür, immer wieder Überraschungen zu liefern. Sollten Gradö Bo (3), Kajsas Ture (4) oder Guli Frodo (12) gewinnen, würde die V85 gleich mit einem echten Paukenschlag beginnen. Als klare Richtmarke gilt jedoch Asrud Jerven (1). In den Vorabinterviews betonen nahezu alle Beteiligten, wie schwer er zu schlagen ist. Sein Trainer erklärte: „Das Rennen in Gävle [Anm. der Red.: vorletzter Start] ist seltsam verlaufen, und mein Pferd war an diesem Tag auch nicht gut – ohne dass ich den Grund dafür kenne. Beim letzten Start in Romme war er wieder ganz der Alte und gewann mühelos. Gleichzeitig wird die Konkurrenz immer stärker, aber ich habe bei ihm noch nicht das Leistungslimit gesehen. In Führung baut er zusätzlich Klasse auf, und wir streben diese Position an. Er hat sowohl Nytomt Amira (2) als auch Kringelandisak (8) bereits geschlagen. Trotz der starken aktuellen Form von Kringelandisak glaube ich erneut an mein Pferd“. Asvinn S. K. (6) präsentierte sich zuletzt sehr stark. Sein Trainer bleibt jedoch zurückhaltend und sieht eher eine Platz- als eine Siegchance. Er zeigte zu Jahresbeginn eine beeindruckende Form – die Frage wird sein, ob er in der Lage ist, die 20 Meter Zulage aufzuholen. Svarte Petter (11) war zuletzt als Vierter eingesperrt. Er gilt als äußerst laufstark, agiert jedoch nicht ganz zuverlässig. Hat er einen guten Tag, ist ihm jedoch einiges zuzutrauen. Guli Hektor (5) überzeugte besonders am 12. Oktober und kommt aus dem erfolgreichen Westholm-Stall, dessen Schützlinge auch in den Kaltblutrennen immer wieder starke Leistungen abliefern. Über Brenne Viktoria (9) äußert sich das Quartier realistisch: „Sie hat sich in den Rennen gegen Stuten gut geschlagen und dabei ordentlich Geld verdient. Für die Besten fehlt ihr noch etwas Grundschnelligkeit. Unabhängig davon, wo wir sie melden, wird es schwer. Sie darf als Reisebegleiterin mitkommen, und wir sind vollkommen zufrieden, wenn sie einen Geldpreis mitnimmt“. Alm Kevin (10) hat aktuell nicht das gute Erscheinungsbild wie zur ersten Jahreshälfte 2025, muss aber aufgrund dieser Leistungen zu den Pferden gerechnet werden, die zur Stelle sein könnten, wenn die Favoriten schwächeln. Bleibt noch Kruson (7), der in den vergangenen Monaten bereits mehrfach auf Gegner getroffen ist, die auch hier am Start sind. Seine Bilanz im direkten Vergleich ist ordentlich, und völlig abwegig erscheint er nicht – zumal er auch als sehr trabsicher gilt.

Sollte Asrud Jerven gut aus den Bändern kommen, gilt es ihn zu schlagen.

Tipp: Asrud Jerven (1) – Kringelandisak (8) – Nytomt Amira (2) – Svarte Petter (11) – Alm Kevin (10)

V85-2 Entscheidet die Spitze zu Gunsten von Nephtys Boko?

Nephtys Boko (1) und Urbina Southwind (3) sind leistungsmäßig eng beieinander, auch wenn der direkte Vergleich mit 2 : 0 klar zugunsten von Nephtys Boko ausfällt. Die sechsjährige Nephtys Boko hat mit der innersten Startnummer nämlich beste Chancen, die Führung zu übernehmen. Es ist gut möglich, dass sich Urbina Southwind direkt dahinter einsortiert. Aus diesen Positionen können zwar beide gewinnen, doch in solchen Konstellationen liegt der entscheidende Vorteil häufig beim Pferd an der Spitze. Never Too Young (10) zeigte an Silvester aus der Todesspur eine starke Leistung. Mit einem etwas günstigeren Rennverlauf hätte sie das Rennen wohl sogar gewinnen können. Aus der zweiten Reihe ist ihre Ausgangslage diesmal schwieriger, doch vom Laufvermögen her steht sie den Favoritinnen in nichts nach. Ultra Violet (6) kommt aus etwas anspruchsvolleren Aufgaben. In absoluter Bestform wäre ein Sieg keine Überraschung, insgesamt scheint sie aktuell jedoch nicht mehr ganz ihr höchstes Leistungsniveau abzurufen. Dennoch sollte man sie in diesem Feld keinesfalls unterschätzen. Alunita (2) sorgte vorletzten Start in der Heimat als hohe Außenseiterin für eine Überraschung. Das Quartier sieht sie hier jedoch nicht als Siegkandidatin, was bei Betrachtung der aktuellen Gesamtform nachvollziehbar erscheint. Unique Princess (8) war in der Vergangenheit häufig in Jahrgangsrennen unterwegs. Beim vorletzten Start zeigte sie nach einem Fehler als Fünfte noch eine ordentliche Leistung. Von der Klasse her bringt die Fünfjährige einiges mit, um hier zu gewinnen – die äußere Startnummer macht die Aufgabe jedoch deutlich schwieriger. Lake’s Diana (12) ist besser, als es der Formenspiegel vermuten lässt. Für einen Sieg benötigt sie allerdings ein stark überpacetes Rennen. I Love Faux Depart (11) zeigt ihre besten Leistungen von der Spitze. Aus der zweiten Reihe ist sie daher eher zu vernachlässigen. Dry Martine Grue (7) tut sich laut Quartier schwer, aus dem Hinterfeld viele Plätze gutzumachen. Entsprechend wird man am Start versuchen, direkt vorne mitzumischen. Ob das bei einem vermutlich harten Rennverlauf für den Endkampf reicht, steht ein wenig in den Sternen. Gal Gadot Racing (4) und J. J. Another Vinn (5) präsentierten sich in den letzten Monaten formschwach. Vor allem die Finnin konnte in Schweden nicht an die starken Leistungen aus ihrer Heimat anknüpfen. Crazy Life (9) überraschte im August einmal als starke Zweite. Dieser Form läuft sie seither jedoch hinterher. Mit einem günstigen Rennverlauf – etwa als dritte innen hinter einer schnellen Starterin – könnte sie dennoch ein ordentliches Platzgeld erlaufen.

Nephtys Boko auf Urbina Southwind könnte hier der Rennverlauf sein. Beide sind keine klassischen Siegpferde – aber der Rennverlauf spricht für sie.

Tipp: Nephtys Boko (1) – Urbina Southwind (3) – Never to Young (10) – Ultra Violet (6) – Unique Princess (8)

V85-3 Romulus Diablo und Krut treffen erneut aufeinander

Romulus Diablo (2) und Krut (5) standen sich am 26. November bereits gegenüber, und als Erster und Zweiter konnten beider läuferisch total überzeugen. Romulus Diablo musste sich danach nach einem Startfehler aus den Bändern zwar als Zweiter geschlagen geben, aber dieses Laufen war dennoch gut genug. Krut konnte letztens gewinnen und ist ein Typ Dauerläufer, der bislang aus jeder Lage zu überzeugen vermochte. In Your Face C. G. (1) schlug letztens von der Spitze einen haushohen Favoriten. Er hat sich seit dem vorletzten Auftritt gefangen. Am 11. September konnte er mit der innersten Nummer nicht die Spitze halten; doch hier startet er mit Kontio, der sicherlich versuchen wird, innen so gut es geht durchziehen. Evenepoel (4) wurde an Silvester in einer Marathonprüfung möglicherweise zu früh in die Offensive geschickt und konnte die lange Attacke nicht ganz durchziehen. Er ist eher hart als schnell, weshalb die kürzere Distanz nicht optimal erscheint – dennoch sollte man ihn nicht aus den Augen verlieren. Mandragora (6) bezwang zuletzt Romulus Diablo (2), profitierte dabei jedoch von dessen Startfehler. Bei fehlerfreiem Ablauf ist Romulus Diablo klar das stärkere Pferd. Diplomacy (12) ist ein sehr schneller Beginner, dem bislang jedoch oft die nötige Kampfkraft im Endkampf fehlte. Die Distanz käme ihm entgegen, die zweite Startreihe hingegen eher nicht. B. G. Svedjan (3) erhält hier eine deutliche Fahreraufwertung. Im Quartier rechnet man jedoch eher mit einem kleineren Geldpreis, zumal die Gegnerschaft sehr stark ist. Global Flash (7) und Against All Odds (8) verfügen über ordentliche aktuelle Formen, hätten es gegen Krut (5) und Romulus Diablo (2) aber selbst mit besseren Startnummern schwer. Musse S. F. (9) konnte in den vergangenen Wochen nicht überzeugen. Mit einem passenden Rennverlauf hinter guten Beginnern könnte er jedoch ein ordentliches Resultat erzielen. Scotch Bonnet (11) hatte beim letzten Start vieles auf seiner Seite. Spirit W. J. (10) sticht aktuell wenig ins Auge und wäre hier die größte Überraschung.

Vieles deutet auf einen Dreikampf hin, doch am Ende sprechen die meisten Argumente dafür, dass Romulus Diablo und Krut die stärksten Pferde im Feld sind.

Tipp: Romulus Diablo (2) – Krut (5) – InYour Face C. G. (1) – Evenepoel (4) – Diplomacy (12)

V85-4 Ist High on Pepper noch der Alte?

Über ein halbes Jahr war High on Pepper (8) von der Bildfläche verschwunden. Nun kommt er aus zwei leichteren Aufgaben, und im Quartier blickt man optimistisch nach vorne:
Er wurde im Juni vergangenen Jahres gründlich untersucht und anschließend aus dem Training genommen. Zudem hatte er eine Knieoperation und hat nun zwei Rennen in den Beinen. Beim letzten Start gewann er auf sehr ansprechende Weise, ohne am Ziel völlig leer zu sein. Die Startposition war zu erwarten. Er mag lange Distanzen und kann auch viel Arbeit selbst verrichten. Es sieht nach einer ordentlichen Siegchance aus“. Die Führung dürfte an Parveny (4) gehen, der am 29. November Start-Ziel erfolgreich war. Von der Spitze aus zeigt er sich am stärksten, allerdings ist die heutige Distanz rund 500 Meter länger – das muss kein Nachteil sein, ist aber auch kein klarer Vorteil. Karat River (7) kam zuletzt spät frei und sicherte sich dennoch Rang zwei. Er befindet sich aktuell in guter Verfassung und bringt die Klasse mit, um hier zu gewinnen. Sollte die Form über die Klasse siegen, ist Freako (1) ein ernstzunehmender Kandidat. Glattgehend überzeugte er bei seinen letzten Starts durchweg. Die innere Startnummer ist für ihn möglicherweise nicht optimal, die längere Distanz verschafft ihm aber Zeit, um sich im Rennverlauf zu positionieren. Romulus Tooma (6) übertraf beim vorletzten Auftritt die Erwartungen, profitierte dabei jedoch von einem perfekten Rennverlauf. Er ist nach wie vor nicht ganz zuverlässig, kann an einem guten Tag aber durchaus überraschen. Santos de Castella (5) hätte sein letztes Rennen eigentlich gewinnen müssen. Als ausgesprochener Frontläufer dürfte er diesmal jedoch kaum an Parveny vorbeikommen, weshalb es für ihn eher um ein Platzgeld gehen dürfte. Coral Coger (9) hat sich nach mehreren enttäuschenden Auftritten zuletzt wieder stabilisiert, trifft hier jedoch erneut auf stärkere Gegnerschaft. Zenato (3) ist ein guter Beginner und könnte hinter Parveny (4) ein ideales Rennen bekommen. Dann wird es darum gehen, möglichst lange durchzuhalten. Babaris (2) zeigte zuletzt leichte Ansätze, doch für mehr als ein kleines Platzgeld dürfte es hier kaum reichen.

Mit der Form vor einem Jahr wäre High on Pepper ganz klar der Sieger, aber: Ob er die noch hat, ist nicht ganz klar.

Tipp: High on Pepper (8) – Karat River (7) – Parveny (4) – Freako (1) – Romulus Tooma (6)

V85-5: Eine schwer einzuschätzende Prüfung

Proffs (3) hielt nach einjähriger Pause an der Spitze nur bis zur Mitte des Einlaufs durch, ehe ihm die Kräfte ausgingen. Die Pferde aus dem Bergh-Quartier präsentieren sich aktuell jedoch in hervorragender Verfassung, sodass man davon ausgehen darf, dass Proffs sich diesmal deutlich gesteigert zeigen wird. Auch Legligin (7) hat Ambitionen auf die Führung. Über 1.600 Meter konnte er aus der zweiten Reihe kaum besser abschneiden und kam mit reichlich Reserven ins Ziel. Mit der nun besseren Ausgangslage sollte er hier ein ernsthafter Siegkandidat sein. Osvaldo A. Boko (2) verpasste an Silvester auf der letzten Überseite den rechtzeitigen Wechsel in die dritte Spur und blieb dadurch unter Wert geschlagen. Dieses Rennen kann dennoch als moralstärkend gewertet werden, weshalb er auch diesmal im erweiterten Favoritenkreis bleibt. Timeotejs Messenger (1) erfüllte zuletzt von der Spitze von der Grundmarke als Zweiter die Erwartungen. Von der Innenposition könnte er jedoch ein ideales Rennen vorfinden und mit einem späten Antritt in die engere Entscheidung eingreifen. Orion (9) hatte in den vergangenen Wochen nicht das nötige Rennglück. Insgesamt ist er deutlich besser, als es der Formenspiegel vermuten lässt; die innere Startnummer in der zweiten Reihe muss kein Nachteil sein. Mr Eddington (10) zeigte nach ebenfalls einjähriger Pause als Dritter eine sehr starke Leistung. Dieser dritte Rang ist umso höher einzuschätzen, da im Rennen kaum Tempo vorhanden war und er aus dem Hinterfeld kaum Möglichkeiten hatte, weiter nach vorne zu kommen. Mit diesem Start im Körper ist er unbedingt ernst zu nehmen. Von seinem Quartier wird Funny Guy (5) schon lange hoch eingeschätzt. Der Wallach konnte dieser Erwartungshaltung jedoch nicht immer gerecht werden. Um hier siegreich zu sein, wird er wohl noch eine Schippe drauflegen müssen. Tulinas Eddie (6) bringt sich mit guten Schlussakkorden regelmäßig in Position, für den ganz großen Wurf reicht es allerdings nur selten. Face to Face (11) kommt mit drei Siegen aus den letzten fünf Starts an den Ablauf, allerdings aus einfacheren Aufgaben. Aus der zweiten Reihe wartet nun eine deutlich schwierigere Aufgabe. Ein sehr ähnliches Formenbild weist Crazy Good I. D. (12) auf, der möglicherweise sogar noch etwas höher einzuschätzen ist. Für einen Sieg benötigt er hier jedoch einen nahezu optimalen Rennverlauf. Hankypanky Slander (4) agiert zuverlässig, ist ebenso wie Allando Pagani (8) in dieser Konkurrenz jedoch nur als Außenseiter einzustufen.

Hier kann Proffs beim zweiten Start nach langer Pause an der Spitze möglicherweise länger durchhalten – oder er gibt die Führung an Legligin.

Tipp: Legligin (7) – Proffs (3) – Mr. Reddingnton (10) - Osvaldo A. Boko (2) – Orion (9)

V85-6 Ist Fahrenheit das beste Pferd im Feld?

Fahrenheit (6) kam zuletzt erst sehr spät frei, zeigte dann jedoch einen beeindruckenden Schlussakkord. Er befindet sich weiterhin in absoluter Bestform und wäre bei einer möglichen Führung wohl nur schwer zu schlagen. Allerdings könnte Kapten Nemo (4) zum entscheidenden Störfaktor werden. Auch er verfügt über einen ausgezeichneten Antritt und dürfte über die Meile selbst versuchen, die Spitze zu übernehmen. Sollte ihm das gelingen, wäre Fahrenheit keineswegs unangreifbar. Domenik Jet (12) kämpfte beim letzten Start bis zum Ziel um den Sieg und belegte als Zweiter noch vor Fahrenheit Rang zwei. Die heutige Ausgangslage ist jedoch äußerst ungünstig. Am stärksten ist er nach wie vor von der Führung aus, auch wenn er von hinten bereits gute Leistungen gezeigt hat. Katmandu Mearas (9) lieferte zuletzt aus der Todesspur eine außergewöhnlich starke Vorstellung ab und verfügt über enormes Potenzial. Die zweite Startreihe muss für ihn kein Nachteil sein. Mister Kabuki (5) kämpfte an Silvester um den Sieg, musste sich jedoch einem Außenseiter geschlagen geben – obwohl der Rennverlauf eigentlich passte. Er beginnt stark, hat jedoch innen ebenfalls zwei sehr schnelle Starter neben sich. Hard Center (3) besitzt keinen echten Blitzstart und zählt trotz guter aktueller Form eher zu den Kandidaten für ein Platzgeld. Light In (7) fuhr sich am vergangenen Samstag fest, sodass diese Leistung Streichform zu werten ist. Hier hätte ihm eine günstigere Startnummer besser zu Gesicht gestanden. Alberto Ray (1) gibt stets sein Bestes, dürfte jedoch eher um ein Platzgeld kämpfen. Quicka (2) konnte schon seit längerer Zeit nicht mehr überzeugen. Express Cash (8) war im Jahr 2025 bislang nur sporadisch am Ablauf. Zuletzt kämpfte er um den Sieg und sollte sich beim dritten Start nach der Pause weiter gesteigert präsentieren. Somebody’s Destiny (10) kommt aus deutlich einfacheren Provinzrennen und hat es hier ebenso schwer wie En Garde (11).

Hier wird könnte Startphase für den Sieg bereits vorentscheidend sein.

Tipp: Fahrenheit (5) – Katmandu Mearas (9) – Kapten Nemo (4) – Domenik Jet (12) – Mister Kubaki (6)

V85-7 Vorletztes Rennen ohne klaren Favoriten

Global Futurity (1) übernahm zuletzt früh die Führung und lag eine Zeit lang leicht voraus. Wie viele Pferde aus dem Untersteiner-Quartier ist er in ausgezeichneter Verfassung, besitzt aber am Start – obwohl er ordentlich loskommt – nicht das typische „Katapult“. Die Spitze könnte diesmal Pedal to d’Metal (3) übernehmen. Er befindet sich zwar immer noch in der Entwicklung, aber mit einem passenden Rennverlauf könnte er hier durchaus als Sieger vom Platz gehen. Steady Countess (9) hat sich in Schweden kontinuierlich gesteigert. Die verlässliche Stute startet nun aus der zweiten Reihe, aber mit ihrem talentierten Fahrer ist ihr zuzutrauen, dieses Handicap zu meistern. Rendezvous Zon (10) bekam zuletzt ein äußerst hartes Rennen serviert, verkaufte sich jedoch hervorragend und musste sich erst spät geschlagen geben. Armando Salazar (4) absolviert heute seinen zweiten Start nach der Pause und sollte gesteigert antreten. The Little Plug (2) verfügt über starke Formspitzen und könnte die Überraschung bringen, wenn er seinen Speed am Ende voll einbringen kann. Tangelo (6) ist ein Top-Beginner, der als ehrliches Pferd gleich in eine gute Ausgangsposition kommen könnte. Supercharged (7) agiert aktuell in blendender Verfassung. Für den guten Beginner hätte die Startnummer jedoch günstiger sein dürfen. Tiberius (8) sprang zuletzt Silvester aus dem Band. Er benötigt hier einen nicht allzu aufwendigen Rennverlauf, will er um die Vergabe der besseren Gelder mitsprechen – obwohl er in der Vergangenheit auch schon gezeigt hat, dass er außen einiges aushalten kann. Evergreen Bar (12) bekam zuletzt einen dankbaren Verlauf serviert. Für einen Überraschungssieg braucht er hier erneut etwas Glück. Rock Solid (11) hat in letzter Zeit wenig falsch gemacht, trifft heute aber aus der zweiten Reihe auf anspruchsvolle Gegner. King of Crital (5) agiert zuverlässig, zeigte aber bei den letzten beiden Starts Grenzen.

Pedat to d‘Metal könnte hier das Tempo vorgeben. Unschlagbar ist er von der Spitze aber auch nicht.

Tipp: Pedal to d’Melta (3) – Global Futurity (1) – Rendezvous Zon (10) – Steady Countess (9) – The Little Plug (2)

V85-8 Nutzt Ekas GazaGaza den Bandvorteil?

Die Abschussprüfung startet aus zwei Bändern. Ekas GazaGaza (3) kam zuletzt in einer V85-Prüfung zu spät frei, um den Sieger noch ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die aus einigen Jahrgangsrennen kommende Fünfjährige könnte hier das Feld lange anführen und mit dem Bandvorteil vielleicht sogar gewinnen. Galadriel (2) besitzt eine solide Gesamtform, ist aber etwas niedriger einzuschätzen – besonders nach ihrem Start am 24. Oktober, als sie mit der Springspur im Rücken aus den Bändern sprang. Harriet Zet (1) ist vor allem in Monté-Prüfungen hoch einzustufen. Dahlia Brodda (5) kam zuletzt vor dem Sulky kaum zur Geltung. Zusammen mit Cloud Busting (4) zählt sie zu den größten Außenseiterinnen aus dem zweiten Band. Make My Trip V. S. (6) hätte beim letzten Start wohl gewonnen – wäre da nicht der anfänglichen Fehler gewesen. Das sollte man keinesfalls übersehen. Adele Gel (7) glänzte vor zwei Starts in einer V85-Prüfung und hinterlässt einen so starken Eindruck, dass sie hier keinesfalls gestrichen werden sollte. Twigs Khaleesi (9) gewann zuletzt Start-Ziel. Sie hat die beste Gesamtform, agiert aber meist von der Spitze aus. Kapucine d’Inverne (11) kann flexibel eingesetzt werden und ist nicht immer einfach. Sie bewältigt auch längere Distanzen. Full Speed Forward (12) präsentierte sich zuletzt stark und gehört zu den Kandidatinnen, die ganz vorne landen können. Supernova Lyjam (14) hat sich in der Zwischenzeit hervorragend entwickelt. Sie startet allerdings mit Zulage und unter deutlich anderen Bedingungen. Rya Haleryd (15) konnte nach längerer Pause wieder ein Rennen gewinnen und bleibt unabhängig vom Rennverlauf gefährlich. Navy Zon (13) überraschte beim vorletzten Start, blieb danach aber eher blass. Quinan Tooma (8) zeigt oft verdeckt gute Ansätze, die für den Sieg jedoch in der Regel nicht ausreichen. Staro Roseway (10) tritt meist als Außenseiterin an und hat es trotz guter Leistungen auch hier wieder sehr schwer.

Ekas GazaGaza könnte lange das Feld anführen und wäre mit dem Bandvorteil als Siegerin nicht die große Überraschung.

Tipp: Ekas GazaGaza (3) – Twigs Khaleesi (9) – Kapucine d’Inverne (11) – Full Speed Forward (12) – Supernova Lyjam (14)