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Unter der Lupe – Rennanalyse mit ...

Neue Beiträge in dieser Rubrik findet Ihr jeden Samstag und Sonntag ab 10:00 Uhr.

Samstag 14:15 Uhr – Vincennes, 5. Rennen

Jazz de Pervenche – die Wahl von Alexandre Abrivard

Er gewinnt einfach alles! Gefühlt geht derzeit jedes Trabreiten in Vincennes an den versiertesten unter den Trabreit-Spezialisten – Alexandre Abrivard ist ein Superstar. Den „Cornulier“ gewann er zwar nicht, aber mit Rang 3 holte er auch dort das bestmögliche Resultat für Hanna des Molles.

Im heutigen Hauptereignis in Paris-Vincennes – dem Prix de Dozule – reitet er Jazz de Pervenche (9), welchen er Jupiter de Play (5) vorzieht, der ebenfalls im Quartier Abrivard beheimatet ist.

Jazz de Pervenche hatte zuletzt Pech: Ende Schlussbogen wurde es sehr eng und er reagierte mit einer Galoppade – der Sieg war noch locker drin. Zu welch famosen Endspurt er in der Lage ist, zeigte er im vergangenen November, als er seine Gegner im Einlauf überrollte.

Ich gehe davon aus, dass Alexandre Abrivard eine Position im Mittelfeld sucht, im letzten Drittel ernstmacht und seine Gegner spätestens im Einlauf überholt.

Es ist ein Gruppe-Rennen, und die Gegner sind taff; allen voran die laufgewaltigen Jewel de Banville (8) und Jazz in Montreux (6). Doch Jazz de Pervenche hat den größten Speed, und den stärksten Reiter an Bord – mein heutiger Sieg-Tipp. Seine Siegquote schätze ich auf etwa 3-faches Geld.

Euer Fabs

Samstag 17:50 – Solvalla, 9. Rennen

Kimi Di Quattro – heute unter den ersten Zweien

Wenn man den Formenspiegel von Kimi di Quattro (3) so ansieht, könnte man meinen, dass er in dieser Prüfung eher zu vernachlässigen ist. Doch die läuferischen Darbietungen waren allesamt besser, als es die Platzierung zum Ausdruck bringt – wollen wir mal die Monté-Prüfung  am 7. Dezember vernachlässigen. Am 26. Dezember war der Maharajah-Sohn aus der zweiten Reihe Sechster in einem Rennen, welches der aus der ersten Reihe abgehende Axel Ruda (10) gewann – und da zeigte sich der Wallach in der Endgeraden schon sehr stark an.

Eigentlich hatten wir Kimi di Quattro schon letztens bei unserer Teamwette im Visier. Da lag der Sechsjährige bis weit in den Einlauf mit geplatzten Leinen händevoll eingesperrt, um erst im letzten Augenblick freizukommen und dann auf den dritten Rang zu fliegen. Wenige Meter weiter wäre er auch am Sieger Shapes (5) vorbei. Hier passt die Ausgangslage. Er ist nicht viel schlechter als Shapes, und einige seiner Gegner sind in die zweite Reihe verbannt. Eine gute Ausgangslage, um hier am Ende 1/2 zu sein.

Kimi di Quattro ist daher mein Tipp als Anspieler für eine Zwillingswette.

Euer Alexander

 

Samstag 19:45 Uhr - Wolvega, 2. Rennen (Willem H Geersen Prijs)

Highlight ist am Samstag der Willem H Geersen Prijs, das erste Treffen in 2023 für die beste Klasse. Paul Hagoort hat drei Pferde angegeben. Zwei gehen ohne Eisen, das dritte mit Eisen – ist aber mein Favorit. Das ist Hades de Vandel, und er startet mit Kilimanjaro und City Guide im zweiten Band.

Paul Hagoort sagte zu den Chancen seiner drei Pferde: „Sie sind alle drei gut, nach Klasse ist Hades de Vandel (9) das beste Pferd. Nach meiner Einschätzung hat der noch nicht seine Bestform, aber Robin Bakker, der ihn fährt, macht sich da keine Sorgen. Er behauptet, dass er das Rennen ganz alleine gewinnt. Kilimanjaro (7) war das vorletzte Mal, als er in Wolvega gewann, in 1.12,9 sehr gut, und in Vincennes war er das auch – da musste er mit zu wenig Tempo unterwegs am Ende von zu weit hinten kommen. Er flog im Einlauf. Für ihn und Hades gilt, dass sie ein schnell gelaufenes Rennen brauchen: ich glaube, dass mit den Pferden, die im ersten Band stehen, das auch passieren wird. Winnetou Diamant (5), Hagoorts dritter Starter, ist viel besser als die Papierform hergibt. Vorletztes Mal startete er – genau wie Kilimanjaro – mit geklebten Eisen, und das war auf der Bahn an dem Tag kein Vorteil, beide wurden dadurch zu schnell müde. Das letzte Mal sprang Winnetou –und das war schade, weil er in der Woche in der Arbeit deutlich besser war als Kilimanjaro, der das Rennen gewann.“

City Guide (8), der Bahnrekordhalter, startet ebenfalls aus dem zweiten Band. „Wir wissen mittlerweile, was er kann und was nicht. Er muss gebracht werden, muss unterwegs seine Kräfte sparen in einem harten Rennen und kann dann, aus den letzten Bogen eingesetzt, jedes Rennen gewinnen, wenn er gut drauf ist. Und genau das weiß ich erst nach dem Heat. Da zeigt er, ob er Lust hat oder nicht. Das vorletzte Mal war das nicht der Fall, letztes Mal ging er von der Spitze und war er nicht mehr zu bremsen. Er soll nie wieder als Favorit ins Rennen geschickt werden, er kann aber jedes Rennen, wo er startet, gewinnen.“

Im ersten Band ist Karola (2) das schnellste Pferd vom Start, aber die Stute wird es über 2.600 Meter nicht von der Spitze versuchen. Das tat sie im letzten Start über die Meile, und weil sie unterwegs das Tempo rausnahm und die letzten 700 Meter Vollgas ging, reichte es fast zum Sieg. Hier wird sie, wenn das Tempo rausgeht, sofort Kenzo W (1) oder Ermine du Rys (4) kommen sehen: beide würden gerne in Front ziehen und danach Tempo halten. Je härter sie das Rennen machen, desto größer ist die Chance, dass sie geschlagen werden von 2 oder sogar 3 Hagoort-Pferden.

Mein Tipp: Hades de Vandel (9) – Kilimanjaro (7)

Dahinter: Kenzo W (1), Winnetou Diamant (5) und City Guide (8)

Samstag 20:00 & 20:30 Uhr – Mauquenchy, 7. und 8. Rennen

Mauquenchy: Zwei Zwillinge zum Schluss

Meinen Wett-Tag in Frankreich werde ich in den letzten beiden Rennen in Mauquenchy jeweils mit der Zwillingswette ausklingen lassen.

Im vorletzten, dem 7. Rennen, guckt der Favoritenzwilling mit Kalyste Piya (7) und Kiss Atout (8) heraus. Kiss Atout hat ihr Debüt unausgefahren mit Reserven gewonnen, und der Guarato-Schützling Kalyste Piya hätte bei seinem ersten Start ohne Fehler bereits um den Sieg gekämpft; beim anschließenden Auftritt hielt er sich dann ganz souverän schadlos. Die überschaubare Konkurrenz hat bislang überhaupt noch nicht überzeugt. Deshalb ist 7/8 in diesem Rennen mein Standzwilling.

Im achten und letzten Rennen werde ich Esperance Girl (4), Glorioso Bello (6) und Filou Smiling (9) im Zwilling kombinieren. Esperance Girl hat ihren Formenspiegel nach ihrem Trainerwechsel zu Charly Mottier völlig auf den Kopf gestellt und gewann ein Amateurfahren in Vincennes – eine Steherprüfung über 4.125 Meter – in aufreizend leichter Manier, und das mit dem heutigen Fahrer.

In diesem Rennen war auch Filou Smiling engagiert, der mit 25 Meter Zulage ebenfalls ein sehr starkes Rennen lief und diesmal von der gleichen Marke abgeht. Zudem konnte der Wallach anschließend in Nantes in ganz starker Manier punkten.

Dritter im Bunde ist Glorioso Bello, der im Januar in Vincennes in tollem Stil gewann. Auch danach zeigte er gute Leistungen. Zuletzt scheiterte er unglücklich in einem leichten Amateurfahren; dabei kam er von sehr weit hinten noch angeflogen und landete noch auf einem guten zweiten Platz; er wurde anschließend aber am grünen Tisch aus der Wertung genommen.

Die übrigen Pferde kommen entweder aus Pause oder haben mich zuletzt nicht vollends überzeugt. Für mich sind die drei genannten das die Pferde im Zwilling.

Euer Win E

Frag den Experten

Schickt uns bitte über das Kontaktformular Eure Fragen – die WETTSTAR-Experten beantworten sie zukünftig an dieser Stelle!

Hallo Carsten,

als Springspuren bezeichnet man bei Bänderstars immer die Positionen 6 und 7 aus jedem Band. Also im ersten Band sind die immer Startnummern 6 und 7 die Springspur, in den weiteren Bändern muss man schauen, an wievielter Position die Pferde starten. Sind im ersten Band beispielsweise 3 Pferde am Start, dann sind die Springspuren im zweiten Band die Startnummern 9 und die 10, da die 9 die sechste Position im zweiten Band hat und die 10 die siebte Position.

Aber warum ist diese Startposition ein Vorteil? Während die Pferde in allen anderen Positionen so gut wie aus dem Stand starten, können oder dürfen die Pferde aus der Springspur etwas Anlauf nehmen und starten quasi „fliegend“. So gelingt es meist auch Pferden mit normalen oder durchschnittlichen Start-Qualitäten, gleich die Spitze (bei Pferden aus dem ersten Band) oder sofort eine gute Position und früher den Anschluss an die Pferde aus dem vor ihnen liegenden Band zu bekommen (bei Pferden aus den weiteren Bändern).

Gruß

Alexander

Lieber Christoph,

eine gute Frage, die Du da stellst, die dazu noch viele WETTSTAR-Kunden und auch Wetter interessieren dürfte.

Bei den deutschen Wetten, also unter anderem der „7 Gewinnt!“, der „V7-Wette“, der „V6-Wette“ und auch der Viererwette bedeutet es, dass die Garantie-Summe bei der jeweiligen Wettart in jedem Fall zur Ausschüttung kommt – und zwar auch dann, wenn der Wettumsatz minus Abgaben diese Garantie-Summe unterschreitet. Falls die Summe also durch den Wettumsatz nicht erreicht wird, stockt sie der Veranstalter – also der jeweilige Rennverein – bis zur garantierten Summe auf.

Ein konkretes Beispiel: Wenn vom Veranstalter bei einer Wettart 25.000 Euro garantiert werden, bekommt ein Wetter, der die Wette alleine trifft, also mindestens 25.000 Euro.

Grüße.

Win E

Hallo Marc,

das ist eine gute, aber auch knifflige Frage. Wenn ich jetzt schreibe, dass ich mich tatsächlich über jede Chance freue, ist das bestimmt nicht das, was du hören willst.

Wichtig ist für mich grundsätzlich, dass ich merke, dass ein Pferd an der Disziplin „Trabreiten“ auch Spaß hat. Das gilt für viele, aber längst nicht für alle Pferde.
Zu deiner Frage: Es ist natürlich vollkommen utopisch – aber zu einem Don Fanucci Zet würde ich ganz bestimmt nicht Nein sagen.

Grüße
Ronja

Was ist eine WETTSTAR-Teamwette?

Das Prinzip…

Ganz allgemein ist eine Teamwette der Zusammenschluss mehrerer Spieler, die ihren Wett-Einsatz zusammenlegen, um eine oder mehrere Wetten abzuschließen.

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Selbstverständlich können sich alle WETTSTAR-Kunden an den Online-Wetten beteiligen.

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Du profitierst vom geballten Wissen unserer Tipp-Experten: Natürlich ist Wetten immer ein Glücksspiel – das gilt auch für Pferdewetten. Aber wer sich auskennt, kann seine Gewinn-Chancen erheblich erhöhen.

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