Samstag, 24. Januar 2026, 12:47 Uhr – Wolvega, 5. Rennen
Modric Renka wird dominieren
Nach zwei Absagen in Folge beginnt am Samstag endlich das neue Trabrennjahr in Wolvega. Das Programm mit neun Rennen umfasst mit dem „Willem H Geersen Preis“ ein großartiges Rennen für die Spitzenklasse. Der Titelverteidiger Hades de Vandel (9) ist wieder dabei, muss aber einigen Pferden hinterherjagen, die zuletzt in Paris erfolgreich waren.
Vor einem Jahr gewann Hades de Vandel im Winter drei Top-Rennen in Wolvega in Folge, das letzte davon war der Willem H Geersen Preis. Genau wie am Samstag musste er 20 Meter vorgeben, gewann aber schließlich mühelos in 1:14,2 über 2.620 Meter. Die Pferde, die im ersten Band starteten, spielten an diesem Tag keine Rolle, aber diesmal wird das anders sein. Vier von sechs Pferden, denen Hades 20 Meter geben muss, sind inzwischen an die harte Konkurrenz in Paris gewöhnt und haben dort um den Sieg mitgekämpft. Modric Renka (3) startete zweimal in Vincennes, nach einem früheren dritten Platz wurde er dort vor drei Wochen guter Fünfter. Mercedes Star (6) wurde bei seinen letzten beiden Starts in Paris beide Male auf der Ziellinie geschlagen und kam als Zweiter und Vierter ins Ziel. Olympus Dragon (1) wurde vor einigen Monaten unglücklich Vierter, er saß mit viel Reserven hinter drei anderen in den Niederlanden trainierten Pferden fest und hätte gewonnen, wenn er Platz gehabt hätte. Noah Newport (5) hatte in Vincennes noch wenig Glück, letzten Montag sprang er dort an den Start.
Dieses Quartett kann man nicht einfach so beiseiteschieben, weiß auch Paul Hagoort. Er sagt: „Es sind wirklich gute Pferde dabei. Hades ist seit Anfang Dezember wieder im Training, aufgrund der Frostperiode hat er zwei Trainingseinheiten verpasst. Trotzdem fühlt er sich gut an. Ich hoffe für Jim Veldman, der Robin Bakker als Fahrer ersetzt, dass es ihm gelingt, das Rennen zu gewinnen.“ Es ist mit einem Rennen mit hohem Tempo zu rechnen. Dafür könnte Mordic Renka sorgen, aber auch Mercedes Star und OIympus Dragon können ein konstantes Tempo von 1,14 vorlegen. In diesem Fall müsste Hades de Vandel die Distanz in 1,13 zurücklegen, um zu gewinnen. Das sehe ich nicht kommen. Ich denke, dass Modric Renka das Rennen von Anfang an dominieren und gewinnen wird. Auf den Plätzen dahinter sehe ich Hades de Vandel und Mercedes Star. Letzterer hat etwas Training verpasst und ist noch nicht auf 100%, aber aufgrund seiner Klasse wird er vorne mitmischen.“
Euer Hans