Sonntag, 11. Januar 2026, 13:15 Uhr (Start des Renntags)
Sonntag: Neun Rennen im GelsenTrabPark
Nur keine Müdigkeit vortäuschen! So könnte das für Gelsenkirchen geltende Motto an diesem Wochenende lauten, denn ziemlich genau 24 Stunden, nachdem das letzte Rennen des Vortags beendet worden ist, geht es am Sonntagnachmittag direkt wieder weiter. Neun Prüfungen werden ab 13:15 Uhr über die Bühne gehen, was angesichts der tags zuvor stattgefundenen Veranstaltung verständlicherweise überwiegend kleinere Starterfelder zur Folge hat, andererseits aber allein das bloße Zustandekommen eines zweiten Renntags innerhalb dieser sehr kurzen Zeitspanne im Vorfeld von nicht wenigen Trabrennsportfans als „nahezu unmöglich“ eingeschätzt wurde.
1 Euro-V6 mit 5.000 Euro Garantie
Immerhin hat es nicht nur zu 9 Rennen, sondern auch zur Durchführung einer neuerlichen V6-Wette gereicht. Nach dem auch umsatzmäßig positiven Feedback vom Neujahrstag, an dem die V6 in Gelsenkirchen nach einer mehrmonatigen Pause ihr Comeback feierte, wird sie auch am Sonntag ab dem 4. Rennen angeboten, wobei diesmal der Mindesteinsatz pro Wette 1 Euro beträgt, die Garantieauszahlung von 5.000 Euro indes unverändert bleibt.
Verdächtige Bankpferde sind gleich zu Beginn 408 Sambasamba (Thomas Maassen) sowie zum Abschluss 902 Privat Banker (Marciano Hauber), die das Jahr 2025 jeweils mit einem vollen Erfolg im „Park“ beendeten und auch in dieser noch sehr jungen Saison ihren ersten Sieg verbuchen können.
In V6-2 kommt es zu einer Neuauflage des Duells 506 Garino Jet (Kurt Roeges) gegen 509 Pirate Newport (Michael Nimczyk), wobei der Nimczyk-Schützling am zweiten Weihnachtsfeiertag das etwas bessere Ende für sich hatte. Hier bekommen sie es unter anderem mit den beiden Debutanten 501 Rosie Newport (Marciano Hauber) und 502 Prosecco Transs R (Finn Verkaik), sowie mit 507 Picabo Boko (Jochen Holzschuh) zu tun, die bei ihrem Deutschland-Debut vor vier Wochen stark gewettet war, aber nach langer Führung Mitte des Schlussbogens in vorderer Linie von den Beinen kam.
Im über die Meilendistanz führenden V6-3 treffen die unlängst noch in Vincennes gelaufenen 604 Duke of New York (Mario van Dooyeweerd) und 605 Olympia Greenwood (Marciano Hauber) auf ein Nimczyk-Trio, aus dem 603 Tantris (Michael Nimczyk) nach dem guten Comeback in Belgien wenig überraschend die Wahl des Champions gegenüber 601 Eagle Spav (Finn Verkaik) und 602 Mon General (Markus Bock) geworden ist. Für das Gelsenkirchener Weihnachtspferd 606 M. M. Hot One (Merle Schroth) dürfte in dieser Konkurrenz vorwiegend der olympische Gedanke zählen.
Im als V6-4 ausgetragenen Trabreiten sollten unter normalen Umständen der Monté-Debutant 705 Torri (Hannah Schmitz), der unlängst in Vincennes platziert gewesene 706 Napoli (Luca van Toor), sowie der Trabreitspezialist 707 Henri Buitenzorg (Maja Thamm) die drei Pferde sein, mit denen man in der V6 eine Runde weiterkommt.
In V6-5 wimmelt es geradezu von Formpferden, von denen der beim Comeback sofort überzeugend siegreiche 803 Stanley (Thomas Maassen) erneut zuschlagen kann, er aber in erster Linie auf den Gelsenkirchener Doppelsieger 801 High Kite (Lotte de Vlieger) achten muss. Auch 802 Bagalut SC (Rodegang Elkendorf) gewann seine letzten beiden Starts, doch trifft es der Hengst diesmal um einiges anspruchsvoller an. Der aus einem Formquartier hervorgehende 804 Nordin (Nick Schwarma) könnte an einem guten Tag vielleicht für die Überraschung sorgen.
Neben der V6 kommt auch zweimal die V3-Wette zum Einsatz, die wie immer mit einem Mindesteinsatz von 2 Euro gespielt werden kann, aber keinerlei finanzielle Boni in Form von Garantieauszahlungen bereithält. Sowohl in den Rennen 2 bis 4, als auch in den letzten drei Prüfungen der Karte ist am Sonntag V3-Zeit.
Gelsentrab wünscht allen Besuchern und Zuschauern einen angenehmen und erfolgreichen Renntag!